19. Aug 2017     |    Kontakt    |    Impressum    |    Sitemap    |    Druckversion    |     

Scenar


Geschrieben von: Peter Jennrich  

Der Begriff "Scenar" bedeutet:
Self Controlled Energo Neuro Adaptive Regulation
(zu deutsch etwa: Selbst kontrollierte und angepasste Regulation des Energiehaushaltes und Nervensystems) und ist eine Entwicklung im Auftrag des russischen Gesundheitsministeriums für die russische Raumfahrt.
SCENAR bezeichnet eine Therapie,  die auf den Erkenntnissen von Akupunktur und Reflexzonentherapie aufbaut.
Allgemeine Informationen

Mit dem SCENAR-Gerät, das in etwa die Größe eines tragbaren Telefons aufweist, arbeitet der Arzt auf der Hautoberfläche und stimuliert alle Strukturen der Haut.  Die Therapieintensität  legen Patient und Arzt individuell bei jeder Behandlung neu fest. Durch die Arbeit auf der Hautoberfläche werden alle Strukturen der Haut und der mit ihr verbundenen Nerven, Blutgefäße, Lymphgefäße und Organe beeinflusst.
Das SCENAR aktiviert durch elektrische Impulse die Selbstheilungskräfte, da es mit dem Körper in direkten Dialog tritt.
Lediglich der erste Impuls wird stimulierend vom SCENAR an den Organismus abgegeben. Auf Grund der Impulsform erkennt der Körper den Impuls und antwortet mit der maximal möglichen Geschwindigkeit. SCENAR wertet die Antwort des Körpers in Sekundenbruchteilen aus. Davon abhängig erfolgt der nächste individuelle Therapieimpuls vom Scenar an den Körper. Der Organismus wiederum beantwortet diesen Impuls wieder innerhalb von Sekundenbruchteilen. So tritt das Scenargerät sozusagen in Dialog und Informations- und Energieaustausch mit dem behandelten Hautareal und über dieses mit dem Gesamtorganismus bis ein größtmöglicher Ausgleich von lokalen und übergeordneten Fehlregulationen erreicht wurde.
Eine Scenar Therapie besteht aus mehreren Einzelbehandlungen die je nach Beschwerdebild in der Regel 10 - 30 min. dauern und 1-2x pro Woche durhcgeführt werden.
Nach spätestens 10 Behandlungen sollte eine Befundkontrolle erfolgen.
Wirkmechanismen

Bei der SCENAR- Anwendung gibt es drei Wirkungsmechanismen:

1. Zentraler Mechanismus:
Dieser wirkt über die Stimulierung von Nervenbahnen des Rückenmarks auf den Bereich der Gehirnrinde (Cortex) ein. Als Antwort  übertragen  Nerven-Bahnen von der Hirnrinde Impulse in den Körper, welche eine Reaktion jenes Organs bewirkt, das der behandelten Hautzone entspricht.

2. Segmentaler Mechanismus:
Hier erfolgt die Reiz-Reaktions-Wirkung direkt auf lokaler Rückenmarksebene- ohne Verschaltung zum Großhirn.  So werden spinale Reflexe und so z.B. der Spannungszustand von Muskeln ausgleichend beeinflußt. Dabei ist von Interesse, daß Muskeln ja sehr viele Organfunktionen steuern: Darmbewegung, Gallefluß, Blutgefäße, Herz, Niere, Gebärmutter, Bronchien, usw.

3. Lokaler Mechanismus: Membran-Resonanz:
Jede Zelle des Körpers schwingt auf eigene Weise, es gibt eine allumfassende Resonanz. Die SCENAR-Anwendung erzeugt eine eigene Resonanz und mittels der Schwingungsweitergabe durch die Membran, wird jeder pathologische Brennpunkt erreicht.
Molekulare Polarisation: Moleküle positionieren sich innerhalb eines elektrischen Feldes unabhängig von ihrer elektrischen Ladung neu. Das ist ein zusätzlicher Faktor für die Impulsübertragung in alle Richtungen. Mikrophorese: Auf der Oberfläche der Haut existiert eine " Miniapotheke". Die SCENAR-Anwendung regt die selektive Wiederaufnahme von Spurenelementen, Mineralstoffen, etc., abhängig von den Körperbedürfnissen, über die Haut an. Deshalb wird empfohlen, zwei Stunden vor und nach einer Anwendung weder zu baden, noch zu duschen.
Anwendungsgebiete

Aufgrund der vielfältigen regulierenden nebenwirkungsfreien Wirkung, kann die SCENAR-Therapie in jedem Stadium einer Erkrankung eingesetzt werden.

Die einzige bekannte Kontraindikation ist das Tragen eines Herzschrittmachers.

Anwendungsgebiete der SCENAR-Therapie sind zum Beispiel:

Störungen
- des Nervensystems:
Entzündungen, Durchblutungsstörungen,  Multipler Sklerose, Migräne, Phantomschmerzen,
Krampfleiden, Erkrankungen des vegetativen Nervensystems etc.
- des Bewegungsapparates:
Weichteilverletzungen, Carpaltunnelsyndrom, Dupuytrensche Kontraktur, Epicondylitis, Schmerzen von
Gelenken,  Bändern, Muskeln und der Wirbelsäule etc.
- der Atemwege:
Asthma, Bronchitis und andere Lungenerkrankungen 
- des Verdauungstraktes:
Funktionelle Störungen, Obstipation, Schmerzen und entzündliche Reizungen etc.
- des Urogenitaltraktes:
Entzündungen, Fertilitätsstörungen, Reizblase etc.
- der Haut:
Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, Ekzeme, Narbenstörungen etc.
- des Herz-Kreislaufsystems
- der Sinnesorgane:
Augenheilkunde,HNO- Erkrankungen etc.
- der Psyche:
Depressionen, Hyperaktivitäten, mentale Probleme etc.
- des Immunsystems:
Allergien, toxische Belastungen etc.
- hormonelle und stoffwechselbedingte Störungen.

Die SCENAR-Therapie kann zerstörte Strukturen nicht wieder herstellen, gestörte Bereiche aber wieder harmonisieren. Um zu klären, ob die SCENAR-Therapie bei Ihnen zum Erfolg führen kann, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten.

Bislang gibt es weit über 50.000 behandelte Patienten.

Das Verfahren wurde vor ca. 25 jahren ohne Tierversuche entwickelt.