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Spurenelemente

Geschrieben von: Peter Jennrich  

Obwohl Spurenelemente - wie der Name schon sagt - nur in Spuren, also in sehr kleinen Mengen (weniger als 100mg/Tag)  vom menschlichen Körper benötigt werden, bedeutet dies nicht, dass man sie ignoriern kann. Ganz im Gegenteil: Spurelemente gehören zu den wichtigsten Faktoren für den Erhalt und die Wiederherstellung der Gesundheit.

Selen – ist ein lebenswichtiges Spurenelement, welches eine bedeutende Rolle bei der Entgiftung von Aluminium, Blei, Cadmium und Quecksilber spielt. Zusätzlich schützt Selen auch vor den Auswirkungen von Schwermetallen im Körper und ist für die Bildung selenhaltiger Enzyme verantwortlich. Da der Selengehalt der Ackerböden aufgrund der intensiven Landwirtschaft meist sehr gering ist, sind alle Nahrungsmittel, die in Mitteleuropa wachsen, relativ selenarm. Im Sinne der Vorbeugung ist es ratsam 1-2x / Jahr die Selenkonzentration im Blut messen zu lassen und/ oder Selen als Nahrungsergänzung zuzuführen. Um keine Überversorgung zu erzielen ,  sollte man sich von Arzt oder Apotheker beraten lassen und sich an die Empfehlungen der Präparate -Hersteller halten.

Zink – ist ein Schlüssel im Immunsystem. Ohne Zink arbeitet das Immunsystem an keiner Stelle so wie es sollte. Zink ist an der Arbeit von über 300 Enzymen beteiligt und ein wichtiger Schutzfaktor vor Schwermetallbelastungen mit Arsen, Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber u.a.  Der Körper hat in einem gewissen Rahmen, die Möglichkeit der täglichen Schwermetallbelastung entgegen zu wirken. Ein Weg ist dabei die Bildung von Eiweißverbindungen, die Schwermetalle in der Zelle binden. Diese Eiweiße heißen Metallothioneine und sind von Zink abhängig. Sie finden sich gehäuft in Zellen der Leber und der Niere. Diese Organe sind aufgrund ihrer Entgiftungsfunktion Zielorte der Schwermetalle. Aber auch im Magen-Darm-Trakt, der wichtigsten Eintrittspforte der Schwermetalle, finden sich die metallbindenden Eiweiße als zusätzlicher Schutz. Sogar die Bauchspeicheldrüse, die ohne eigene Organkapsel verletzbarer ist, wird durch Metallothioneine geschützt. Bei Schwermetallbelastungen kann die Metallothionein-Konzentration um das 40-fache ansteigen. Dies stellt für Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Darm wichtige Schutzmechanismen gegenüber den Schwermetallen dar und entlastet damit nicht zuletzt auch den ganzen Körper. Ohne Zink ist diese Schutzwirkung jedoch nicht möglich.