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Mineralien

Geschrieben von: Peter Jennrich  

Mineralien sind Elemente, die aus dem Boden stammen und für das Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen notwendig sind. Sie können von diesen jedoch nicht selbst hergestellt werden. Pflanzen nehmen die Mineralien aus dem Boden auf, und machen sie für Tiere und Menschen verfügbar. Die meisten Mineralien in der menschlichen Ernährung kommen direkt von Obst und Gemüse. Mineralien können auch zum Teil über das Trinkwasser aufgenommen werden.
Der Mineralgehalt der Pflanzen und des Trinkwassers ist abhängig von der Beschaffenheit des Bodens auf dem die Pflanzen wachsen oder durch den das Wasser fließt.


Calcium – ist das häufigste Mineral im menschlichen Körper. Ein Erwachsener besitzt ca. 1,2 Kilogramm Calcium, wovon sich der Großteil (ca. 1 kg) in den Knochen befindet. Da einige Schwermetalle bevorzugt in den Knochen eingelagert werden (Blei, Cadmium) ist Calcium ein natürlicher Gegenspieler einer Schwermetallablagerung im Skelettsystem.
Darüber hinaus ist es ein Baustein für gesunde Zähne, hat antiallergische Eigenschaften und ist wichtig für die Stabilität der Zellwände. Ein besonders calciumreiches Getreide ist Amaranth, welches eine für den Knochenaufbau ideale Verbindung mit Phosphor besitzt.

Kalium – wichtiges Mineral, das sich überwiegend in den Zellen befindet. Es ist von grundlegender Bedeutung für den Energiehaushalt der Zelle und des gesamten Körpers. Kalium ist verantwortlich für wichtige Funktionen bei der Regulierung des Wasser- und Säure-Basen Haushaltes - vor allem auch im Zellinneren.

Magnesium – ist nicht nur für die Muskel- und Herzmuskelaktivität lebensnotwendig. Es ist an der Energieproduktion im Körper maßgeblich beteiligt und wirkt an der Stabilität und Durchlässigkeit der Zellwände mit.  Ist ein Schwermetall in die Zelle vorgedrungen und schädigt es die Erbinformation, so kann dies zum Zelltod führen oder zur Entstehung von Krebs. Um dies zu verhindern sind verschiedene Enzyme ein Leben lang aktiv, um neu entstandene Schäden an unserem Erbgut zu reparieren. Magnesium ist ein wichtiger Faktor dieser Reparaturenzyme und schützt damit aktiv unsere körperliche Identität vor Schwermetallen, Umweltgiften und anderen schädigenden Einflüssen.